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Auf dieser Internetseite finden Sie Informationen zur geplanten Ansiedlung von Windenergieanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Schlangenbad.

© Marco Eyring 2010
© Marco Eyring 2010

Die Gemeinde Schlangenbad liegt im Naturpark Rhein-Taunus und gehört zu den schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Der Kurort Schlangenbad und seine Ortsteile sind als Erholungsort und Naherholungsziel weithin bekannt. Als „Ort mit Zeit“ werben wir Schlangenbader um neue Gäste, die neben vielen weiteren Vorzügen, insbesondere Ruhe, Besinnlichkeit und Natur bei uns finden.

 

Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass sich die Gemeinde Schlangenbad mit Plänen auseinandersetzt, welche den Bau eines aus neun Windkraftanlagen bestehenden Windparks vorsehen.

 

Mit Blick auf die desolate Finanzlage der Gemeinde werden diese Planungen verständlicher. Die Möglichkeit mit den Windkraftanlagen Geld zu verdienen, ist verlockend. Es geht aber um weitaus mehr, als die Erschließung einer neuen Einnahmequelle für die Gemeinde. Es geht um die Attraktivität unseres Wohnstandorts, um Lebensqualität, Gesundheit, Natur und die Erhaltung unserer noch vielfach unberührten Landschaften.

Energie aus Windkraft hat viele Vorzüge, sodass Windräder oftmals pauschal als ausschließlich positiv empfunden werden. Diskussionen um die Ansiedlung von Windkraftanlagen entstehen aber meist dort, wo die Anlagen sehr nah an Wohngebiete heranrücken. In unserem Fall könnten die Windräder bis auf 850 Meter an Siedlungsgebiete heranrücken. Was heißt das aber für uns Bürger, die wir über Jahrzehnte oder gar lebenslang mit den Anlagen leben müssten?

 

Abseits der Goldgräberstimmung und frei von ideologischen Scheuklappen möchte ich Ihnen auf den nachfolgenden Seiten Chancen und Risiken eines Windparks in Schlangenbad aufzeigen. Unzweifelhaft ist, dass Windenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Entscheidend für die wirtschaftliche Effektivität - ebenso wie das Maß der Umweltbelastungen - ist der Standort der Anlagen. An dieser Stelle wird daher vor allem der Standort Schlangenbad-Bärstadt untersucht.