Langenseifen: Widerstand gegen Windräder - Wiesbadener Kurier vom 10.1.2014

Hausen vor der Höhe droht nun von zwei Seiten die Einkesselung durch Windkraftanlagen. Auf der einen Seite durch zahlreiche Anlagen auf Eltviller Gemarkung und auf der anderen Seite durch Räder auf Schwalbacher Seite. Mehr hierzu ist im Wiesbadener Kurier vom 10. Januar 2014 zu lesen.

FAZ vom 11.1.2014 Reich werden mit grüner Energie: Acht Prozent Rendite hat Prokon versprochen. Nun ist das Geld in Gefahr.

Lesen Sie mehr über die drohende Pleite eines Windkraftbetreibers unter http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/drohende-pleite-prokon-wird-zum-skandal-12747424.html.

Was im kleinen Rahmen um Schlangenbad begann...

breitet sich zum massiven Flächenbrand im Rheingau-Taunus aus und scheint nicht aufzuhalten zu sein. Der Rheingau-Taunus wird im wahrsten Sinne des Wortes zur Industrielandschaft.

 

Aufschluss gibt die Sichtachsenstudie zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Nachstehend finden Sie mehrere Fotomontagen insbesondere eine Ansicht vom Rochusberg auf den Rheingau zum download (letzte Seite des Pdf). Diese sagen mehr als 1000 Worte: http://www.welterbe-oberes-mittelrheintal.de/fileadmin/user_upload/pdf-Dateien/Anlage-4.pdf

 

Die Fotomontage zeigt: Nicht nur einige wenige Stellen in Rheingau und Taunus sollen mit Windkraftanlagen bebaut werden können. Es droht eine flächendeckende Bebauung über den gesamten Taunuskamm, dort wo sich politische Mehrheiten in den Städten und Gemeinden (vor allem durch rot-grün) finden. Der organisierte Wildwuchs könnte man sagen.

 

Die vollständigen Unterlagen zur Sichtachsenstudie finden Sie unter: http://www.zv-welterbe.de/

In eigener Sache - meine neue Internetseite!

Meine neue Internetseite finden Sie unter schlangenbader.jimdo.com

Festlegung Vorrangfläche Regionalplan Nordhessen unwirksam

Unter www.rechtslupe.de findet sich folgendes Zitat (4.4.2011): "Die Festlegung von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung für Windkraftanlagen im Regionalplan Nordhessen 2009 ist unwirksam.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshofs entschied, dass die Zielfestlegung 2 zur „Regenerativen Energieerzeugung“ im Regionalplan Nordhessen unwirksam ist. In dieser Festlegung wird bestimmt, dass in den in der Karte zum Regionalplan ausgewiesenen „Vorranggebieten für Windenergienutzung“ die Errichtung und der Betrieb raumbedeutsamer Windenergieanlagen Vorrang vor entgegenstehenden Planungen und Nutzungen hat und die Planung und Errichtung raumbedeutsamer Windkraftanlagen außerhalb dieser Vorranggebiete nicht zulässig ist.

Weder im Regionalplan selbst noch in den Aufstellungsunterlagen werde nachvollziehbar dokumentiert, monierte der Verwaltungsgerichtsgerichtshof, aus welchen Gründen die Regionalversammlung die für die Windkraftnutzung generell geeignete Potentialfläche von 10.700 ha auf 1.213 ha verringert habe.

Antragsteller in diesem Verfahren war ein Betreiber von Windkraftanlagen, der auf gepachteten Flächen in der Gemarkung Nentershausen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die sich außerhalb der Vorrangflächen für Windenergienutzung befinden, mehrere Windkraftanlagen errichten will. Nach dem heutigen Urteil steht die Zielfestlegung im Regionalplan Nordhessen 2009 der Errichtung dieser Windkraftanlagen nicht mehr entgegen.

 

Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 17. März 2011 – 4 C 883/10.N"

 

 

Kommunalwahl - Entscheidung für die nächsten 5 Jahre

Auch nach der Aufhebung des Beschlusses zum Vorranggebiet für Windkraftanlagen am 25. Februar 2011 steht der Bau von Großwindkraftanlagen in Schlangenbad weiterhin im Raum. Windkraftanlagen können auch unabhängig von einem Vorranggebiet im Regionalplan geplant und gebaut werden. Die Gemeindevertretung kann beispielsweise durch Änderung des Flächennutzungsplanes selbst ein Vorranggebiet schaffen.

 

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 bietet Ihnen die Gelegenheit eine Richtungsentscheidung zu treffen. Die CDU spricht sich in ihrem Wahlprogramm eindeutig gegen den Bau von Windkraftanlagen in Schlangenbad aus. Dies können Sie unter "Umwelt und Natur" nachlesen. Dies gilt auch für die Vereinigung Bürger für Bürger. Dagegen sind FDP, GRÜNE und SPD für den Bau von Großwindkraftanlagen in Schlangenbad.

 

Am 27. März haben Sie die Wahl! 

CDU hebt Beschluss über Vorranggebiet Windkraft auf

Die CDU hat in der Gemeindevertretersitzung am 23.2.2011 folgenden Antrag zur Abstimmung gestellt:

 

"Die Gemeindevertretung hebt Ihren, im Rahmen der Aufstellung des Regionalplans Südhessen, hinsichtlich der Beantragung eines Vorranggebiets für Windkraftanlagen gefassten Beschluss vom 7. Oktober 2009 auf.

 

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die Regionalversammlung unverzüglich darüber zu unterrichten, dass sich die Gemeindevertretung nunmehr gegen die Ausweisung eines Vorranggebiets für Windkraftanlagen im Teilplan Windenergienutzung ausspricht."

 

Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der CDU angenommen.

 

Hierzu folgender Auszug aus dem Bericht des Wiesbadener Tagblatt vom 25.2.2011 zur Begründung des von mir selbst für die CDU-Fraktion gestellten Antrags:

 

"Es gehe der CDU nicht um die grundsätzliche Entscheidung gegen die Ansiedlung von Windkraftanlagen, sondern um das „Bürgerklima“, hieß es zur Begründung. Man wolle lediglich den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, „mit dem die Bürger ganz glücklich waren“, sagte Marco Eyring (CDU). Man solle nicht ohne Not eine Vorentscheidung treffen. Die Gemeinde könne auch über eine Änderung des Flächennutzungsplanes die Ansiedlung von Windkraftanlagen steuern. Eile sei geboten, weil die Regionalversammlung jederzeit über den Schlangenbader Antrag befinden könne, so Eyring. „Wir lehnen Windkraftanlagen im Gemeindegebiet natürlich weiterhin ab.“

 

Den ganzen Artikel mit den Stimmen der anderen Fraktionen finden Sie hier: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/schlangenbad/10260442.htm

Wichtiger Hinweis

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung Schlangenbad findet am 23. Februar 2011, um 20.00 Uhr, im Bürgerhaus Bärstadt, statt.

 

Auszug aus der Tagesordnung:

 

8. Aufhebung des Beschlusses über die Beantragung eines Vorranggebietes für Windkraftanlagen vom 07.10.2009

- Antrag der CDU-Fraktion (Drucks. II/15)

 

14. Bürgerbefragung über die Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen

- Antrag der FDP-Fraktion (Drucks. IV/20)


Anmerkung des Autors: Die Gemeindevertretung kann in Angelegenheiten der Gemeinde im Einzelfall eine Befragung der Bürger beschließen. Die Befragung dient der Unterstützung der Entscheidungsfindung. Das Ergebnis der Befragung ist rechtlich nicht bindend. Die Gemeindevertretuntg ist nicht an das Ergebnis der Befragung gebunden. Die Befragung betrifft dabei stets die gesamte Gemeinde, auch wenn nur ein Teil der Bevölkerung unmittelbar betroffen ist.

 

Es ist zu erwarten, dass eine Bürgerbefragung zum Vorranggebiet zu spät kommt. Die Regionalversammlung wird voraussichtlich vor einer möglichen Bürgerbefragung eine Entscheidung über das Vorranggebiet fällen. Diese Entscheidung ist dann für Schlangenbad bindend. Es ist nicht nachvollziehbar, dass der FDP Antrag erst 16 Monate nach dem Beschluss zum Vorranggebiet unmittelbar vor der Kommunalwahl auf der Tagesordnung steht. Die Gemeindevertretung wird sich nach der Kommunalwahl auch neu zusammensetzen. Damit scheitert auch eine Selbstverpflichtung der Gemeindevertreter. Der Antrag kann damit seinen Zweck nicht erfüllen.

Genehmigung von Windkraftanlagen trotz Gerichtsverfahrens

Genehmigung für Windkraftanlagen schneller erteilt als gedacht: Obwohl ein Gerichtsverfahren zur Verhindeurng von zwei Windkraftanlagen im Odenwald läuft, wurde die Genehmigung seitens des Regierungspräsidiums erteil. Mehr in hr-online.de.

"Zerstörung der Landschaft"

In der Onlineausgabe des Wiesbadener Kurier vom 10.12.2010 lesen Sie, wie sich die CDU in Bad Schwalbach zu den Windkraftanlagen in Bad Schwalbach stellt. Die zitierte Überschrift verkürzt die differenzierende Haltung der Partei vor Ort.

Erhebliche Zweifel an Windrädern in Bad Schwalbach

In Bad Schwalbach zeichnet sich laut Wiesbadener Kurier vom 08.12.2010 eine Ablehnung hinsichtlich der Schaffung eines Vorranggebiets für Windkraft ab. "Große Koalition meldet erhebliche Zweifel an" heißt es in der Unterüberschrift zum genannten Artikel. Zweifel bestehen insbesondere hinsichtlich der Ausschlusswirkung des geplanten Vorranggebietes für Windkraftanlagen an anderen Standorten. Diese Zweifel teile ich. Sie gelten uneingeschränkt auch für das geplante Vorranggebiet auf schlangenbader Seite.

 

Das bedeutet konkret: Sollte die Gemeindevertretung von Schlangenbad die positive Stellungnahme zur Aufstellung des Regionalplans Südhessen hinsichtlich des Vorranggebiets nicht zurücknehmen, könnte in Schlangenbad ein Vorranggebiet ohne wirksame Ausschlusswirkung für das restliche Gemeindegebiet entstehen. Es wäre dann nicht verwunderlich, wenn an anderer Stelle weitere Anlagen geplant würden. Damit verlieren GRÜNE, SPD, FDP und PRO ein gewichtiges Argument, da sie das Vorranggebiet gerade auch mit einer Ausschlusswirkung für das restlichen Gemeindegebiet befürworten. 

NABU Schlangenbad - "Windkraft nicht immer das Non-plus-ultra"

Lesen Sie hier die Stellungnahme des NABU Schlangenbad zu Windrädern in Schlangenbad und Bad Schwalbach: http://nabu-schlangenbad.de/windkraft.html

Bürgerversammlung in Bad Schwalbach zu den WKA

"Das letzte Wort soll die Politik haben" titelt das Wiesbadener Tagblatt in seiner Onlineausgabe vom 01.12.2010. Den Artikel finden Sie hier.

Hünstetten: Einladen JA, aber kommen darf keiner?

Ein Widerspruch und niemand bemerkt ihn. Im Wiesbadener Kurier vom 13.11.2010 (letzter Absatz) ist zu lesen, das in Hünstetten ein Vorranggebiet für Windkraft ausgewiesen werden soll. So hat es das Gemeindeparlament beschlossen. Die Flächen befinden sich im Eigentum der Gemeinde. Daher wird so getan, als hätte die Gemeinde Hünstetten es weiterhin selbst in der Hand, ob am Ende dort tatsächlich Windkraftanlagen gebaut werden. So wird auch in Schlangenbad argumentiert. Damit wird das Planungsinstrument des Vorranggebiets ad absurdum geführt. Eine Ausschlusswirkung der Vorranggebiete für andere Windkraftstandorte ist rechtlich nur haltbar, wenn die Gemeinde der Windkraft tatsächlich ausreichenden Raum bietet. Ansonsten könnte das Vorranggebiet letztlich als Windkraftverhinderungsgebiet dienen.

 

Wird in Schlangenbad der Beschluss zum Vorranggebiet für Windkraft nicht aufgehoben und in die Regionalplanung Südhessen aufgenommen (Teilplan Windenergie 2011), so werden die Windräder in Schlangenbad nicht aufzuhalten sein.

 

WKA Thema bei Bürgerabend in Bad Schwalbach

Den ausführlichen Bericht aus dem Wiesbadener Kurier vom 01.10.2010 lesen Sie hier.

Solar auf´s Dach - Windkraft auf´n Hügel?

Diese Formulierung aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 24.9.10 belegt, dass die SPD in Schlangenbad auch Windkraft vor Ort umsetzen will: "Die Nutzung von regenerativen Energien liegt der SPD in Schlangenbad besonders am Herzen. Dabei geht es nicht nur um Windkraft - auch die Nutzung von Sonnenenergie kann einen relevanten Beitrag leisten."

Bürgerinitiative Fischbach lässt Horizonte abfliegen

Wie in der Presse angekündigt fanden am Sonntag - 5. September 2010 -  gegen 11 und 15 Uhr Rundflüge über den Windkraftstandorten statt. Die Flughöhe entsprach mit 180 Metern der Gesamthöhe der geplanten Windräder in Schlangenbad/Bad Schwalbach. Hier ein paar Bilder - bitte im Vollbild anschauen.

Ich dachte der Klimaschutz stehe im Vordergrund

Worms scheint auf verlorenem Posten. Die zunächst vier Windräder waren gerade noch zu verkraften. Nun sollen 17 weitere hinzu kommen. Auch gegen den Willen der Bürger vor Ort? Der Bauausschuss hat nun ein klaren "Nein" erklärt. Ob das reicht, wird sich zeigen. Für Oberbürgermeister Kissel steht laut Bericht der Wormser Zeitung am 21.8.2010 zu sehr der Faktor Geld im Vordergrund. Dort heißt es: „Mir steht das Geldverdienen zu sehr im Vordergrund.“ Denn auch bei Windrädern gehe es um sehr gute Verdienstmöglichkeiten, für den, der Flächen gibt ebenso, wie für den, der Windräder baut und betreibt, weil hier die Einspeisevergütung sehr lukrativ sei.

Wanderung zu den geplanten Windradstandorten

Die Bürgerinitiative „Fischbacher Horizonte ohne Windräder" hat, bei einer geführten Wanderung zu den geplanten Windradstandorten von Schlangenbad/Bad Schwalbach, nochmals das Ausmaß der geplanten Anlagen aufgezeigt. Lesen Sie hier den Artikel vom Wiesbadener Kurier vom 23.8.2010.

Ein Windrad bleibt selten allein: Beispiel Worms

Spätestens ab dem vierten Windrad haben die Wormser genug. Weitere Windräder will dort kaum jemand haben. Jetzt drohen bis zu 17 weitere Windräder hinzuzukommen. Wie es auch in Schlangenbad laufen könnte, lesen Sie in der Wormser Zeitung vom 19.8.2010. Es ist in Schlangenbad noch lange nicht vorbei!

Hünstetten - Grüne uneins über Windkraft im Wald

Der Wiesbadener Kurier schreibt in seiner Ausgaben vom 17.8.2010: "Denn die Fraktion der Grünen in der Hünstettener Gemeindevertretung hatte sich bereits vor Monaten gegen die Einrichtung einer Vorrangfläche für Windkraft im Wald zwischen Ketternschwalbach und Kirberg ausgesprochen - und damit eindeutig gegen das erklärte Ziel der Kreis-Grünen nach dringendem Umbau der Energieversorgung votiert." Den ganzen Artikel finden sie hier.

Ernst zu nehmende Alternative oder Windei?

Die FDP-Fraktion hat sich nach der Befürwortung des Vorranggebiets Windkraft in Bärstadt nicht mehr zum Windpark öffentlich geäußert. Um den Fokus von den Windrädern zu nehmen, hat die FDP eine Idee des Gemeindevertreters Holger Horn aufgegriffen. Sie möchte die Gemeindeverwaltung prüfen lassen, ob die Gemeinde Schlangenbad im Zuge des Baus der Ortsumgehungsstraße für Wambach Solaranlagen selbst betreiben kann, um hiermit Geld zu verdienen. Dies soll kombiniert werden mit Kleinwindgeneratoren. Wie diese aussehen könnten sehen sie hier. Zu diesem Zweck soll die Fahrbahn  der B260 zwischen Roter Stein und der künftigen Brücke über die Bärstadter Straße überdacht werden. Dies soll auch dem Schallschutz dienen.

 

Die geäußerten Vorstellung der FDP blieb sehr vage und soll zur Konkretisierung und zur Prüfung der grundlegenden Umsetzbarkeit im Ausschuss für Bauen und Planen beraten werden. Lesen Sie hierzu auch den Artikel im Wiesbadener Kurier vom 5.7.2010

Die Bürger haben das Wort in Hünfelden

Das Bürgerbegehren gegen Windräder im Wald ist auf den Weg gebracht. Lesen Sie hierzu im Wiesbadener Kurier vom 24.6.2010.

Aarbergen - Windkraftpläne auf Eis gelegt?

Der Wiesbadener Kurier titelt am 19.6.2010 "Aarbergen legt Windkraft-Pläne auf Eis". Bei genauem Lesen des Berichts wird offenkundig, dass der SPD-Antrag zur Suche nach geeigneten Standorten zur Ausweisung einer Vorrangfläche für Windkraft im Flächennutzungsplan angenommen wurde. Aarbergen macht damit natürlich einen Schritt in Richtung Windkraft.

Die Windkraftwelle rollt über den Taunus

Die Nassauische Neue Presse schreibt am 8. Juni 2010: "Im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es derzeit Pläne für über 20 Windkraftanlagen. Besonders betroffen wären die Höhenzüge des Taunushauptkamms von Schlangenbad bis Bad Schwalbach sowie nördlich davon der Untertaunus mit den Gemeinden Aarbergen und Hünstetten bis einschließlich Hünfelden."

 

Hier geht´s zum Artikel in voller Länge.

"Windräder haben im Naturpark nichts verloren"

Jutta Nothacker wurde am 1. Juni 2010 auf dem Kreisparteitag der CDU Rheingau-Taunus mit 97,3 % der Stimmen zur Kandidatin für das Amt der Landrätin nominiert.

 

Großen Beifall erhielt die Landratskandidatin für ihre klare Stellungnahme:  „Windräder haben im Naturpark nichts verloren“. Lesen Sie mehr im Wiesbadener Kurier vom 3.6.2010.

Grüne wollen auf Windräder verzichten

Kommentar: "Grüne wollen auf Windräder verzichten". So titelt der Wiesbadener Kurier in einem Bericht vom 27.5.2010. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, gerade um eine Spaltung der Bevölkerung entgegen zu wirken. Allerdings bezieht sich dieser Verzicht ausdrücklich nur auf die nächste Wahlperiode. Die Verknüpfung von dem Verzicht auf Windkraftanlagen mit einer Erhöhug der Grundsteuer ist zudem irreführend.

Die Gemeinde Schlangenbad ist auf Grund ihrer hohen Gesamtverschuldung dringend darauf angewiesen, öffentliche Zuschüsse zu erhalten. Voraussetzung zum Erhalt von Mitteln beispielsweise aus dem Landesausgleichsstock ist, dass die Gemeinde insbesondere ihre Steuerhebesätze über dem Kreisdurchschnitt festsetzt. Derzeit liegt aber der Hebesatz der Grundsteuer B unterhalb des Kreisdurchschnitts. Eine Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock kann daher nicht erfolgen. Im Jahr 2008 hat die Gemeinde einen Betrag in Höhe von 1,5 Millionen € aus dem Landesausgleichsstock erhalten. Auf solche Beträge kann die Gemeinde nicht verzichten. Daher ist eine Anhebung des Hebesatzes im nächsten Jahr unausweichlich. Das ist nichts Neues und allen Parteien bekannt. Dieser Schritt hat also nichts mit Windkraftanlagen zu tun. Er wäre auch beim Bau eines Windparks in Schlangenbad erforderlich! Daher ist die Verknüpfung der Grünen von Windpark und Grundsteuererhöhung unsachlich.

Windpark - Es ist noch lange nicht entschieden

"Es ist noch lange nicht entschieden, ob die Windkaftanlagen kommen oder nicht", teilte die Initiative "Naturpark-statt-Windpark" am 26. Mai mit. Eine Einschätzung, die ich uneingeschränkt teile.

 

Was die Initiative zum Vorstoß des Ortsvorstehers meint, können Sie dem Bericht im Wiesbadener Kurier vom 26.5.10 entnehmen.

Spendenaufruf lässt viele Fragen offen

Der Ortsvorsteher von Bärstadt, der sich auch im Verein "Energie Bärstadt", engagiert, ruft zu Spenden auf. Die Idee eines Bürgerfonds klingt gut. Sie ist aber noch unausgegoren. Es bleibt unklar, wozu die Spenden einmal verwendet werden sollen und wer über eine Verwendung entscheiden soll.

 

 Zeitungsbericht vom 26.5.2010

Kurier Forum - Podiumsdiskussion zum Windkraftstandort

Der Wiesbadener Kurier war Veranstalter einer Podiumsdiskussion zum Windkraftstandort Schlangenbad, die am 17. Mai stattgefunden hat. Erstmals standen sich Befürworter und Gegner des Windkraftstandorts Schlangenbad gegenüber und beantworteten die vielen Fragen der Bürger. Der Wiesbadener Kurier berichtete am 19.5.10: "Nach über zwei Stunden intensiver Diskussion erkannte Bürgermeister Michael Schlepper (FDP) ein „breites Bürger-Votum gegen Windkraft“ in den Reihen der gut 250 Besucher." Den ganzen Artikel lesen Sie an dieser Stelle. Einen weiteren Bericht finden Sie hier.

Bürgerabend in Fischbach am 7. Mai

"Wir werden unsere Heimat nicht wieder erkennen" stellt Roland Schneider von der Bärstadter Initiative "Naturpark statt Windpark" im Rahmen des Bürgerabends zum Thema Windpark Schlangenbad/Bad Schwalbach fest. Lesen Sie hierzu mehr im Bericht des Wiesbadener Kuriers vom 11. Mai.

Gründung: "Fischbacher Horizonte - ohne Windräder"

In Fischbach hat sich eine Initiative mit dem Namen Fischbacher Horizonte - ohne Windräder" gegründet. Der Name ist gleichsam Programm. Mehr erfahren Sie im Bericht des Wiesbadener Tagblatt vom 7. Mai.

Erster deutscher Windpark im Meer

Am 28. April ging der erste deutsche Seewindpark, alpha ventus genannt, nun auch offiziell in Betrieb. Es handelt sich dabei um ein Pilot- und Forschungsprojekt. Anders als beispielsweise in Dänemark werden deutsche Windparks ausschließlich auf "hoher See" entstehen, da insbesondere der Nationalpark Wattenmeer vorrangigen Schutz genießt. Bis 2030 wird eine Leistung von 25000MW angestrebt. Lesen Sie hierzu auch den Bericht im Wiesbadener Kurier vom 28. April.

Windräder auf der hohen Wurzel?

Das Vorranggebiet Windkraft in Schlangenbad sollte "Wildwuchs" innerhalb der Gemeinde verhindern. Das lukrative Geschäft mit den Windparks lockt aber auch unsere Nachbargemeinden. Neben Bad Schwalbach denkt nun auch Wiesbaden darüber nach Windräder an die Gemeindegrenzen von Schlangenbad zu bauen. Als Standort wird insbesondere an die hohen Wurzel gedacht. Mehr im Wiesbadener Kurier vom 23.4.2010.

Jäger schlagen Alarm: Schwarzstorch in Gefahr!

Es wird befürchtet, dass durch den Bau der Windräder Feuchtbiotope zerstört werden, in welchen unsere Schwarzstörche ihre Nahrung suchen. Lesen Sie mehr in der Tagespresse vom 17.4.2010.

Diskussion um Windkraftstandort in Fischbach und Ramschied

Kurier-Forum am 17. Mai

Befürworter und Kritiker der möglichen Schlangenbader Windkraftanlagen stellen sich am 17. Mai den Fragen der Bürger aus Schlangenbad und den Nachbargemeinden. Veranstalter ist der der Wiesbadener Kurier. Mehr hierzu an dieser Stellen.

Fahrt zu Windrädern in Wörrstadt am 17. April

Die Initiative "Naturpark-statt-Windpark" organisiert am 17. April - 15 Uhr (Samstagnachmittag) eine Fahrt zu den Windrädern in Wörrstadt. Treffpunkt ist der Schlecker-Parkplatz in Bärstadt. Die Fahrt soll ca. 2 Stunden dauern. Interessierte melden sich bitte zur Planung der Fahrt (insbesondere zur Bildung von Fahrgemeinschaften) unter naturpark-statt-windpark@web.de an.

Stadtverordnete gehen einen Schritt zu weit

Die Bürger von Bad Schwalbach wurden bislang zu wenig in den Entscheidungsprozess zum Bau von Windkraftanlagen einbezogen. Lesen Sie im Zeitungsbericht vom 27.3.2010 und 25.3.2010.

 

Ausgangspunkt ist der Beschluss der Stadtverordneten zur Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP). Hintergrund- informationen zum Thema FNP finden Sie hier.

Mit dieser Einleitung sollen die Voraussetzungen für den Bau von Windrädern in der Nachbarstadt Bad Schwalbach gelegt werden. Dabei gehen die Kommunalpolitiker einen Schritt zu weit, wenn sie ohne vorrangehende umfängliche Bürgerinformation und -beteiligung Fakten schaffen.

Lärm als "Killer Kriterium" gegen Windkraft

Bericht in der Lokalpresse vom 15.3.2010:

 

Das Ergebnis stand schon vor Beginn der Diskussionsrunde der Grünen zu möglichen Windkraftanlagen in Bad Schwalbach und Schlangenbad fest. Vielleicht sind auch deshalb wenige Bürger dem Ruf der Grünen gefolgt. Ist es doch jene Haltung die man von den Grünen erwartet: Windkraft ist einfach toll. Ist sie auch, aber nicht ausnahmslos.

Bürgerabend rundum gelungen: "Argumente gegen Windpark Bärstadt überzeugen" - 4.3.2010

Die Initiative "Naturpark statt Windpark" hatte zum Informationsabend am 4. März 2010 in Bärstadt eingeladen und viele Bürger und Politiker sind dieser Einladung gefolgt. Die Veranstaltung war von großer Sachlichkeit geprägt und lieferte viele überzeugende Argument gegen die geplanten Windräder in Bärstadt. Das Bürgerhaus in Bärstadt war für den Andrang der Bürger fast zu klein, so groß war das Interesse an dem Thema. Lesen Sie hierzu mehr in der Lokalpresse.

Windräder in Bärstadt kosten vor allem eines: Lebensqualität

Bürgerinitiative "Naturpark statt Windpark" leistet sachliche Aufklärungsarbeit in Sachen Windkraftanlagen in Schlangenbad und beleuchtet das geplante Vorhaben nicht aus der Sicht eines Finanzinvestors oder der maroden Gemeindefinanzen. Nunmehr hat die Bürgerinitiative erstmals eine Fotomontage präsentiert, die die geplanten Anlagen maßstabsgetreu abbildet. Lesen Sie hier in der Lokalpresse zur Kritik an den Anlagen oder betrachten Sie die Fotomontage direkt unter Naturpark statt Windpark. Ein Plakat im Großformat können Sie an den Ortseingängen von Bärstadt am Straßenrand betrachten.

Investor stellt Planung für Bad Schwalbach vor

Dem Bauausschuss von Bad Schwalbach wird die Planung von Windkraft- investoren für Bad Schwalbach (und Bärstadt) am 22.2.10 um 19:30 in der Stadthalle in Bad Schwalbach vorgestellt. Lesen Sie mehr in der Lokalpresse vom 13.2.10. Der Bauausschuss tagt grundsätzlich öffentlich, sodass die Möglichkeit des Besuchs als Zuschauer auch für Schlangenbader Bürger möglich sein sollte.

Bürgerabend in Bärstadt

Die Initiative "Naturpark statt Windpark" wird am Donnerstag, dem

 

4. März 2010 ab 20 Uhr im Bürgerhaus Bärstadt

 

im Rahmen eines Bürgerabends umfassende Informationen zu den geplanten Windkraftanlagen bieten. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

 

Den Text zur Veranstaltungsankündigung finden Sie hier im Original. Besuchen Sie auch hier die Webseite der Bürgerinitiative Naturpark statt Windpark.

Mindestabstand für Windräder

Hier ein Bericht vom 13.2.2010 aus der Lokalpresse zur Verbesserung des Anwohnerschutzes durch die Vorgabe eines Mindestabstands von 1000 Metern.

Windparkbesichtigung im Hunsrück lässt viele Fragen offen

Aufgrund der Windstille beim Besuch eines Windparks im Hunsrück konnten sich Bürger und Gemeinevertreter insbesondere keinen Eindruck von der Geräuschentwicklung machen. Lesen Sie hier mehr:

Vorranggebiet Windkraft vorerst vom Tisch

Die Regionalversammlung Südhessen hat in ihrer 14. Sitzung am 11.12.2009 mit den Stimmen der CDU und FDP beschlossen, dass die Vorrangflächen für die Windenergie im Rahmen der Beratung und Beschlussfassung über die bei der Offenlage eingegangenen Anregungen und Bedenken komplett aus dem Planentwurf herausgenommen werden. Lesen sie hier das Protokoll (siehe unter Top 6 auf Seite 6) zu dieser Beschlussfassung und den dazugehörigen Antragstext der CDU/FDP-Fraktionen.

 

Neue Vorrangflächen für die Windenergie sollen im Rahmen der Aufstellung eines sachlichen Teilplans „Windenergie“ - ggfs. mit Vorbereitung durch ein Energiekonzept ausgewiesen werden.

 

Das bedeutet für unsere Gemeinde, dass es zwar ein Vorranggebiet Windkraft zunächst nicht geben wird. Der Bau von Windkraftanlagen am geplanten Ort ist damit aber nicht vom Tisch. Theoretisch können nun auch außerhalb des angedachten Windkraftbereichs Windkraftanlagen im Gemeindegebiet entstehen. Allerdings sieht es so aus, als wäre die erforderliche Windhöffigkeit an keiner anderen Stelle ausreichend. Zudem ist die Nähe zur B-260 für den Standort ausschlaggebend, da die rieseigen Anlagen auf vorhandener Infrastruktur herangeschafft werden müssen. Es ist zu erwarten, dass die Anlagen also weiterhin am geplanten Ort umgesetzt werden sollen. Die Investoren müssen nun nicht einmal Abwarten bis der Regionalplan rechtsgültig wird. Die Anlagen könnte nun durchaus schneller als gedacht umgesetzt werden. Eile ist für die Windkraftbetreiber geboten, damit der Baubeginn vor einer negativen Änderung der Subventionen im Jahr 2013 erfolgen kann.

Einladung zur Windparkbesichtigung - 23.1.10

Schlangenbader Bürger und Gemeindevertreter sind am Samstag, 23. Januar, eingeladen einen "Bürgerwindpark" im Hunsrück zu besichtigen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagespresse (19.1.2010). Dort erfahren Sie auch, dass nach einer Planungsvariante der Abstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung nunmehr wenigstens 1000 Meter betragen soll.

Bürgerbeteiligung angedacht

"Mit Speck fängt man Mäuse", heißt es, wenn Menschen mit Geld zu einem bestimmten Verhalten bewogen werden sollen. Lesen Sie hier einen Zeitungsbericht zur angedachten Bürgerbeteiligung an Windkraftanlagen in Bärstadt. Auf der zweiten Informationsveranstaltung des Ortsbeirates Bärstadt am 26.11.2009 war nicht alles eitel Sonnenschein.

Hier ein Bericht aus der Lokalpresse vom 21.11.2009 über die Informationsveranstaltung des Ortsbeirats Bärstadt, welche am 19.11.2009 im Bürgerhaus Bärstadt stattfand. Der Ortsbeirat gab einem führenden Windkraftbetreiber dort die Gelegenheit sich vorzustellen und für Windkraftanlagen in Bärstadt zu werben. 

Ortsbeirat Bärstadt findet Windkraft toll

GRÜNE, SPD, FDP und PRO für Vorranggebiet Windkraft

Lesen Sie hier: Selbst die Einmalzahlung in Höhe von 1,5 Millionen € aus dem Landesausgleichsstock konnten die finanzielle Schieflage der Gemeinde nicht nachhaltig entlasten.

Meine Webseite ist seit 15.10.2009 online!

Links zum Thema Windkraft in Schlangenbad und Umgebung

Die Diskussion um Windkraftanalgen in unserer Region ist nicht neu - lesen sie hier zur "Stürmischen Windkraftdebatte" in Hünstetten vom 16.5.2009.

Hier ein Zeitungsbericht zum Streit eines Windkraftbetreibers mit Hohenstein über die Positionierung von Windrädern vom 22.04.2008.

Standpunkte der CDU-Bad Schwalbach zur Planung von Windkraftanlagen auf der Gemarkung der angrenzenden Kreisstadt.