Durch den Betrieb von Windkraftanlagen entsteht Infraschall. Das wird von den Windanlagenbetreibern auch nicht bestritten. Bei Infraschall handelt es sich um tieffrequente Schallemmissionen, die vom Gehör nur unter bestimmten Umständen wahrgenommen werden können, aber nichtsdestotrotz auf den Körper einwirken.

 

Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren für Anwohner von Windkraftanlagen durch dauerhaften Infraschall im Umkreis von 3-5 Kilometern. Als körperliche Leiden werden insbesondere Ohrendruck, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufbeschwerden, etc. genannt. Von diesen Leiden berichten viele Menschen, die in der Nähe von Windrädern wohnen.

 

Einen Beitrag zur biologischen Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall vom der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Sie hier.

 

Die Windkraftindustrie beruft sich hingegen auf Gutachten, welche Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung lediglich im Nahbereich um 500 Meter um ein Windrad bestätigen. Ich frage mich, ob hier die Problematik nicht verharmlost wird, um der Windkraftindustrie möglichst viele Standorte für Windräder offen zu halten.

Weiterführende Links zum Thema Infraschall: