Eiswurf

Windkraftanlagen können witterungsbedingt Eis ansetzen. Dieses kann sich bei Tauwetter ablösen und herunterfallen. Moderne Windkraftanlagen können Eisansatz erkennen und werden nötigenfalls automatisch abgeschaltet.

 

Bei Eiswetterlage oder Tauwetter ist der Aufenthalt unter Windkraftanlagen dennoch nicht ohne Risiko. Daher werden im Umkreis von Windrädern regelmäßig Warnschilder aufgestellt. Die geplanten Anlagen auf der Höhe "Bienkopf" würden sich aber in unmittelbarer Nähe an Wander-, Reit- und Radwegen befinden. Zudem mindert die im Binnenland gehäuft vorkommende Vereisung den Energieertrag.

 

Die Rechtsprechung berechnet den Sicherheitsabstand um Windkraftanlagen mit der Formel 1,5 x (Nabenhöhe + Rotordurchmesser), d.h. in Bärstadt 1,5 x (135+101) = 354 Meter.

© Marco Eyring 2010
© Marco Eyring 2010

Die Häufigkeit von Vereisungen ist standortabhängig. Im Mittelgebirge kommt es häufiger vor als im flachen Land. Zur Vereisung kommt es in der Regel, wenn der Rotor bei Minustemperaturen im Wolkennebel dreht.