"Windkraft nicht immer das Non-plus-ultra"

Jäger schlagen Alarm - Windpark zerstört Lebensgrundlage

Es wird befürchtet, dass durch den Bau der Windräder Feuchtbiotope zerstört werden, in welchen unsere Schwarzstörche ihre Nahrung suchen. Lesen Sie mehr in der Tagespresse vom 17.4.2010.

Zwischen Bagatellisierung und Dramatisierung

Nach der Studie eines deutschen Naturschutzbundes aus dem Jahr 2005 sterben in Deutschland jährlich etwa eintausend Vögel durch Kollision mit einer WKA, was ca. 0,5 Vögeln pro Anlage und Jahr entspricht. Eine ähnliche Aussage trifft auch das Vogelschutzgutachten des Regierungspräsidiums Darmstadt das im Internet veröffentlich ist:

 

"Vogelverluste durch Kollisionen (...) sind – von Ausnahmen abgesehen (Rotmilan) – vergleichsweise gering und betragen weitaus weniger als an Freileitungen, Sendemasten, Glasscheiben oder insbesondere im Straßen- und Schienenverkehr."


Dieses Vogelschutzgutachten finden Sie hier.

Das belgische Forschungsinstitut für Umwelt und Forst (Research Institute for Nature and Forest - INBO) kommt in diesem englischsprachigen Bericht aus dem Jahr 2007 zu weitaus dramatischeren Ergebnissen.

 

© Marco Eyring
© Marco Eyring

Ob das Problem teils verharmlost wird, um übergeordnete Klimaziele erreichen zu können, kann ich nicht beurteilen. Vereinzelte Ortsgruppen von Naturschutzorganisationen machen mitunter ganz andere Erfahrungen. Das mag daran liegen, dass Vogelschlag generell kein großes Problem darstellt, aber bestimmte Vogelarten an bestimmten Standorten nicht mit Windrädern zu vereinbaren sind.

 

Lesen Sie mehr an dieser Stelle.